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Energie und Geld sparen leicht gemacht – Teil 2

Geschrieben von schweizstrom | 04.01.2019

So wird euer Alltag grüner
Energie und damit Geld sparen kann so einfach sein, wie wir euch bereits im Teil 1 unserer Reihe Energie und Geld sparen leicht gemacht gezeigt haben. Doch damit nicht genug – wir haben weitere tolle Tipps, die ihr im Alltag ganz einfach umsetzen könnt:

Praktische Tipps für den Haushalt

Es grünt so grün: Zimmerpflanzen können nicht nur schön aussehen, sondern verbessern zudem das Raumklima. Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit, binden Staub, produzieren Sauerstoff und entziehen der Raumluft Kohlendioxid, wodurch sie für uns wesentlich angenehmer wird. Man kann sich besser konzentrieren, ist motivierter und fühlt sich einfach wohler. Doch die Pflanzen benötigen auch viel Wasser. Die meisten Hobbygärtner gießen ihre Grünlinge mit Wasser aus der Leitung, das eine Top-Trinkwasserqualität hat und daher aufwendig aufbereitet wurde. Für die Bewässerung eines etwa 200 m2 großen Gartens werden im Jahr ca. 80 m3 Wasser benötigt. Für die Aufbereitung dieses Wassers werden etwa 30 kg CO2 ausgestoßen. Wer also auf Regenwasser für die Bewässerung der Pflanzen umsteigt, trägt nicht nur zur CO2-Reduktion bei, sondern spart auch noch bares Geld. Immerhin ist Regenwasser umsonst. Einfach einen großen Behälter in den Garten oder auf den Balkon stellen und das Regenwasser darin auffangen.

                                                      

Pflanzlich statt tierisch: Wie wir in unserem Teil 1 bereits beschrieben haben, belastet die Rinderhaltung durch ihren immensen Energieverbrauch und den dadurch entstehenden hohen CO2-Ausstoß die Umwelt erheblich. Selbst scheinbar kleine Verhaltensänderungen im Alltag, wie der Wechsel von Butter auf Margarine tragen zur CO2-Reduktion bei. Wer etwa 6 kg Butter durch Margarine ersetzt, reduziert seinen CO2-Ausstoß um etwa 135 kg CO2 pro Jahr. Zudem ist das pflanzliche Pendant zur Butter auch noch billiger: Im Jahr spart man circa 30 Euro mit dem Wechsel von Butter auf Margarine.

Unser Tipp: Die Margarine sollte für eine gute Klimabilanz überwiegend aus heimischen Ölsaaten bestehen. Ein hoher Raps- oder Sonnenblumen-Anteil ist also empfehlenswert.

 

Unterwegs Energie und Geld sparen

Sportlich unterwegs: Fitnessstudio-Fans aufgepasst! Auch outdoor im Garten, Park oder in der Stadt gibt es viele tolle Möglichkeiten, sich fit zu halten. Ein Fitnessstudio stößt pro Jahr und Kunde etwa 170 kg CO2 durch Licht, Heizung und den Betrieb der Hightech-Geräte aus. Wer also draußen an der frischen Luft sein Sportprogramm absolviert, trägt zur CO2-Reduktion bei und spart sich die teilweise horrenden Mitgliedspreise im Fitnesscenter.

Wie wäre es beispielsweise mit Joggen im Wald statt auf dem Laufband? Der weichere Waldboden ist zudem schonender für eure Gelenke und die frische Waldluft stärkt das Immunsystem. Effektive Übungen, die ihr ganz einfach outdoor erledigen könnt, findet ihr HIER. Gegen schlechtes Wetter hilft die richtige, atmungsaktive und imprägnierte Kleidung.

 

Stoff statt Papier: Die Herstellung von Papier, Pappe und Karton benötigt viel Energie und verursacht einen enormen CO2-Ausstoß. Für die Produktion von Recyclingpapier hingegen wird etwa 60 Prozent weniger Energie verbraucht als für Frischfaserpapier. Der Umstieg auf recyceltes Papier für den Drucker, das Toilettenpapier oder die Zupf-Handtücher auf Arbeit trägt also zur CO2-Reduktion bei. Noch besser ist der Wechsel auf die Stoff-Alternativen – natürlich nur da, wo es Sinn macht. Für Taschentücher, Servietten, Handtücher und Lappen könnt ihr bedenkenlos zu den Stoffvarianten greifen. Wenn die Stoffteile regelmäßig gewaschen werden, bieten sie eine hygienische und dabei umweltfreundliche Alternative.