heimatort. Basler Fasnacht

Letztes Jahr haben wir von einem Schweizer Kollegen den Tipp erhalten den Basler Morgenstraich, der den Auftakt zur Basler Fasnacht bildet, zu besuchen. Wir waren begeistert von dieser aussergewöhnlichen Tradition. Den Erfahrungsbericht findet ihr unter diesem Link.

Dieses Jahr schaffen wir es zeitlich leider nicht zum Morgestraich. Ein Trost sind die leckeren „Eieröhrli“, die es dafür in unserem Büro gibt.

Auch wenn wir nicht zum Morgestraich können, profitieren wir also von der späteren Fasnachtszeit, denn dadurch beginnt natürlich auch die Fastenzeit später und wir können dieses leckere Fasnachtsgebäck ganz ohne schlechtes Gewissen geniessen.

Eine Frage, die wir uns bei dem Genuss des Gebäcks natürlich stellen, ist, woher der Name „Eieröhrli“ wohl kommt. Da Eier als Zutat bei der Herstellung verwendet werden, erklärt sich der erste Teil des Namens. Wir glauben, dass „Öhrli“ aufgrund der Form der Fasnachtschüechli entstanden ist.

Hier ein Rezept haben wir auf der Seite von „Doazmol“ gefunden:

3/4 Pfund Mehl, 2 Eier, Salz, 2 Löffel Zucker, 1/2 Tasse Milch, 40g Butter oder statt Butter, Milch, 3/4 Tasse Rahm (Sahne), Mehl zum Auswallen, Öl oder Fett, Zucker.

Die Eier, Butter und Zucker und Salz werden zusammen gut verrührt. Das Mehl wird gesiebt und dann abwechselnd mit der Milch zu dem Teige gerührt und dieser gründlich geknetet. Dann schneidet man den Teig in gleichmässige, gut 1/2 eigrosse Stücke. Diese werden ganz dünn ausgewallt und nachher sorgfältig so dünn ausgezogen, dass man eine Zeitung dadurch lesen kann. Man legt sie bis alle fertig sind auf mit Mehl bestreute Papiere. Man macht das Fett oder Oel heiss, und zwar soviel, dass die Küchlein schwimmend darin gebacken werden können. Die ausgezogenen Öhrli gibt man, immer nur eines ins heisse Fett. Mit zwei Holzstäbchen stösst man sie etwas zusammen. Sobald der Rand anfängt gelb zu werden, kehrt man mit den Holzstäbchen, bäckt die andere Seite auch noch gelb, nimmt das Küchlein dann heraus, lässt es abtropfen und bestreut mit Zucker. Sehr gut ist es, wenn man sie 1-2 Tage stehen lässt.

Wir wünschen „Gutes Gelingen“ und „E Guete“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.